Karlsruhe Karlsruher #digiTALK: Das sind die Referenten

Am Dienstag, 29. November, geht der Karlsruher #digiTALK in die 5. Runde: Diesmal diskutieren digitale Experten über das Thema eHealth und Datenschutz. Die Frage: Wie sehr verändern Fitnesstracker und Co. das Gesundheitswesen? Die Antworten gibt es diesmal von fünf Referenten.

Die Veranstaltungsreihe #digiTALK ist eine Plattform für digitale Gesellschaft und Netzkultur in Karlsruhe und wird als Gemeinschaftsprojekt von Stadtmarketing Karlsruhe GmbH, Karlshochschule, ka-news und dem Contentwerk organisiert. Los geht es um 18.30 Uhr in der Karlshochschule. Wer nicht dabei sein kann: Getwittert wird wie immer unter dem Hashtag #digitalkka.

Prof. Dr. Wilhelm Stork

Prof. Dr. Wilhelm Stork

Studium der Physik mit dem Schwerpunkt Optik und digitale Bildverarbeitung an der Universität München und an der Universität Erlangen-Nürnberg. Mitarbeiter am Lehrstuhl für angewandte Optik der Universität Erlangen-Nürnberg auf dem Gebiet der optischen Kommunikationsnetze, Abschluss mit der Promotion.

Danach mehrere Jahre für den Technologietransfer im Bereich Mikrosystemtechnik am Institut in Erlangen zuständig. Seit 1993 an der Universität Karlsruhe am Institut für Technik der Informationsverarbeitung (ITIV) tätig. Aufbau und Leitung des Forschungsbereichs Mikrosystemtechnik und Optik.

Autor und Coautor zahlreicher Veröffentlichungen mit dem Schwerpunkt optoelektronische Sensorik in Medizin und Technik, Entwurfsmethoden und rechnergestützte Werkzeuge für mikrooptische Systeme und Komponenten. Am FZI liegen seine Schwerpunkte in den Bereichen E-Health und Ambient Assisted Living (AAL). Ein neues Themenfeld am FZI sind (drahtlose) Sensornetzwerke und optische Sensorik für die Industrieautomation.

Thema: Die Digitalisierung im Gesundheitswesen in Deutschland

Statement:"Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern haben wir was die Digitalisierung betrifft den Status eines Entwicklungslandes. Die beständig wachsende Lebenserwartung und der demographische Wandel verteuern das Gesundheitswesen unaufhaltsam. Damit es bezahlbar bleibt, müssen alle medizinischen Diagnosen und Maßnahmen gemeinsam mit den Kosten und dem Outcome an Gesundheit erfasst werden. Dann könnte die Informationstechnik Verfahren zur Verfügung stellen, um die effizientesten Verfahren für die unterschiedlichen Krankheiten und Personengruppen zu ermitteln."

Timo Schutt

Timo Schutt

Timo Schutt ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für IT-Recht. Er ist Gründungspartner der Medienkanzlei Schutt, Waetke Rechtsanwälte aus Karlsruhe und als Autor, Blogger und Referent in Sachen IT-Recht unterwegs. Seine Mandanten sind kleine und mittelständische Unternehmen aus ganz Deutschland.

Thema: Gesundheitsdaten sind besonders schützenswerte Daten. So sieht es auch das Datenschutzrecht.

Statement:Warum lassen wir von Fitnesstrackern den Puls nehmen, von der Apple Watch den Blutdruck messen und schicken die Daten bedenkenlos in die Cloud? Und vor allem: Wie ist das Thema rechtlich zu bewerten? Bekommen wir die so genannten Wearables und den Datenschutz unter einen Hut?

Dr. med. Dirk Meyer-Rogge

Dr. med. Dirk Meyer-Rogge


Meyer-Rogge ist seit über 20 Jahren als niedergelassener Facharzt für Dermatologie und Allergologie tätig. Im Hautzentrum Karlsruhe beschäftigt er mit seiner Ehefrau über 30 Mitarbeiter in verschiedenen Kompetenzzentren. Immer im Mittelpunkt der Patient und seine ganzhautliche Versorgung und Betreuung.

Überregional gilt er als Kapazität in der ästhetisch-apparativen Dermatologie. Schwerpunkt dabei sind die Hautverjüngung mittels Radiofrequenz Verfahren (Thermage) und fraktionierte Laserbehandlungen (Fraxel) sowie die modernen Injektionstechniken und das Fadenlifting. Darüber hinaus verfügt er als Ausbilder des Netzwerk Lipolyse über eine große Expertise im Bereich der Injektionslipolyse (Fett-weg Spritze) sowie Kryolipolyse.

Thema: Vorführung Online-Sprechstunde

Statement:"E-Health steckt noch in den Kinderschuhen und unsere Aufgabe ist es, dies zum Laufen zu bringen ohne dass es auf die Nase fällt."

Markus Koffner

Markus Koffner

Markus Koffner hat an der Fachhochschule Neu-Ulm Betriebswirtschaft mit der Fachrichtung Gesundheitsmanagement studiert. Danach war er beim Verband der Ersatzkassen (vdek) in Baden-Württemberg tätig bis er 2007 zur Landesvertretung der Techniker Krankenkasse (TK) wechselte. Seit 2012 ist er Leiter regionales Vertragswesen.

Thema:Er präsentiert beim digiTALK die vielfältigen Angebote und Zukunftsvisionen der TK zum Thema Digitalisierung des Gesundheitswesens.

Statement:"Wir werden durch die Digitalisierung im Gesundheitswesen eine Revolution erleben. Eine kluge und sichere Nutzung von Daten wird ganz entscheidend dabei helfen, Menschen gesund zu erhalten und Patienten besser als heute behandeln zu können. Auch in der Diagnostik wird uns das helfen – und damit den Arzt entlasten. Die TK entwickelt bereits eine App, über die Kunden mit uns kommunizieren können, und will möglichst bald auch eine elektronische Gesundheitsakte anbieten. Wichtig dabei ist: Der Patient bleibt alleiniger Herr seiner Daten."

Dr. Ursula Kramer

Dr. Ursula Kramer

Die Pharmazeutin Dr. Ursula Kramer bloggt auf www.healthon.de seit 2011 über Gesundheits- und Medizin-Apps, hat mit ihrem Team schon tausende Apps auf Qualität getestet.

Die Expertin für Gesundheitskommunikation möchte mit Healthon Verbrauchern und Patienten, aber auch Ärzten und Apothekern helfen, sich im Dschungel der Apps zu orientieren, digitale Gesundheitsanwendungen selbstbestimmt auszuwählen und zu nutzen.

Sie ist promovierte Pharmakologin und MBA-Absolventin an der WHU Wissenschaftliche Hochschule für Unternehmensführung, Vallendar. ). Als Geschäftsführerin der Agentur sanawork Gesundheitskommunikation wurde sie mehrfach für herausragende Kommunikationskampagnen und wissenschaftliche Studien auf dem Gebiet der Gesundheitsvorsorge ausgezeichnet.

In der Digitalisierung sieht sie eine strategische Chance, die Gesundheitsversorgung verbraucherorientiert und qualitätsgesichert weiterzuentwickeln und zukunftsfähig umzubauen. Digital Health wird dazu beitragen, Patienten aktiver einzubinden in die Gesunderhaltung und in das Selbstmanagement chronischer, lebensstilbedingter Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen und Rückenschmerzen.

Thema: Informations- und Wissensplattform www.HealthOn.de. Mittlerweile sind dort über 500 unabhängige Testberichte von Gesundheits-Apps frei zugänglich. Mit der deutschland- und europaweit umfangreichsten Datenbank will HealthOn e. V. Verbrauchern Orientierung geben und sie in ihrer Medienkompetenz stärken.

Statement: Wodurch sich eine "gute" Gesundheits-App auszeichnet, zeigt der Blick durch die Brille der Verbraucher und Patienten: "Sie müssen eine Gesundheits-App bedienen können, Freude an deren Nutzung haben und vor allem für sich selbst einen Vorteil erfahren, d. h. Gesundheitsziele besser oder einfacher erreichen, als ohne die App."

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